Shetlandpony-Abteilung
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Manch einer fühlt sich vielleicht an die Bilder des genialen Norman Thelwell erinnert:
Auf jeden Fall sind wir besonders stolz auf unsere jüngsten Reiter. In einer Shetlandpony-Abteilung und als Reitpatenkinder lernen sie den Umgang mit den Ponys und natürlich auch Reiten. Obwohl die Shetlandponys umgänglich und freundlich sind und eine für die Kinder handliche Größe haben, ist es nicht unbedingt einfacher auf Shettys reiten zu lernen als auf größeren Pferden. Und unsere Youngsters machen es prima!
Showwettkampf der Vereine in der Frankfurter Festhalle am 15.12.2011
Auch in diesem Jahr wollen wir wieder am Showwettkampf der Vereine in der Frankfurter Festhalle teilnehmen.
Nach dem großen Erfolg als Schneewittchen und die 7 Zwerge im letzten Jahr möchten wir auch in diesem Jahr besonders die kleinen Ponys wieder in den Focus rücken.
9 junge Reiterinnen und das "Bodenpersonal" üben schon fleißig. In der ersten Herbstferienwoche fand jeden Tag eine Probe statt und das Schaubild entwickelt sich unter den vielen guten Tipps und Hinweisen von allen Beteiligten prächtig.
Einige Bilder von den Proben seht Ihr hier:
Reiterfest 2011
Unser diesjähriges Reiterfest findet im Rahmen der Wackernheimer Kerb am 19.06.2011 statt und steht unter dem Motto "Gymkhana".
Gymkhana sind Reiterspiele und für diese Spiele wollen wir während der Pfingsttage in einem kleinen Trainingscamp üben. Wer daran teilnehmen möchte, meldet sich bitte schnellstmöglich, damit die Zeiten und TEams gepant werden können.
Auch veranstalten wir am Kerbesamstag, d.h. 18.06. ein Ponyreiten. Helfer und Ponyführer sind herzlich willkommen.
An beiden Tagen gibt es eine "Muffinbar". Wir freuen uns, wenn möglichst viele Muffinsorten zusammen kommen, die wir zugunsten unserer Reitplatzsanierung verkaufen können.
Informationen gerne telefonisch oder per Email.
Ponyforum 2011 in Standenbühl
Und wieder haben die Wackernheimer Ehre eingelegt! Seht selbst!
'Wir sind sehr stolz, dass unsere vier Topmodels ausgewählt wurden, das Plakat der diesjährigen Veranstaltung zu zieren.
Und machen wieder mit:
Am 02.04.2011 wird auf dem Galaabend des Ponyforums in Standenbühl wieder unsere Langzügelquadrille "Schneewittchens Verwandlung" zu sehen sein!
Ein Interview mit Kerstin Diacont
Angeregt durch die Lektüre einiger ihrer Bücher wurde 2008 Kontakt zu Kerstin Diacont aufgenommen. Seitdem unterrichtet sie nach Verabredung Vereinsmitglieder aller Ausbildungsstände, die alle sehr von ihrem Unterricht profitieren.
Ich habe Kerstin um ein kurzes Interview gebeten:
Wie sieht Dein reiterlicher Werdegang aus?
Angefangen habe ich wie die meisten Reiter: im Reitverein auf Schulpferden (vor mittlerweile fast 40 Jahren, mit 13)
Mit 16 hatte ich dann einige Privatpferde zu reiten, die ich auch mit auf Turniere nehmen durfte. Es folgte die normale »Vereinskarriere«: Abzeichen in Bronze und Silber, Turnierstarts (Dressur bis M und ein paar Stil-Springen). Das gängige Reiten mit viel Druck und das Einspannen zwischen Zügel und Schenkel stellte ich mit Anfang 20 in Frage und wandte mich dem Westernreiten zu. Ich bekam eine Ungarnstute als Trainingspferd zum Umstellen auf die Westernreitweise, die sich als mein erfolgreichstes Pferd erweisen sollte und mir mehrere Hessenmeistertitel einbrachte sowie 1985 Deutscher Meister in der Amateur-Senior-Reining wurde. Leider entwickelte sich jedoch auch das Westernreiten m. E. in die falsche Richtung: immer jüngere Pferde wurden in immer schnellerer Zeit »turnierfertig« gemacht. Die Basis-Ausbildung blieb auf der Strecke – mit den bekannten Folgen: früher Verschleiß, Rücken- und Gelenkprobleme, schlechte Nerven, usw. Prinzipiell passierte das gleiche wie vorher schon in der hier üblichen Reitweise: Die Leute lernten nicht erst reiten und gingen dann mit einem soliden reiterlichen Können und einem vernünftig ausgebildeten Pferd aufs Turnier, sondern wollten alles sofort.
Ich suchte nach einer Alternative, die sowohl eine vernünftige Gymnastizierung als auch eine gewisse Leichtheit beim Reiten (des ausgebildeten Pferdes) ermöglichen sollte, schaute mich bei der klassischen Reitlehre um.
Nebenbei betrieb und betreibe ich immer andere Sportarten (Skifahren, Wildwasserpaddeln, Fahrradfahren, Klettern, Tanzen) und beschäftigte mich mit Körperarbeit, Bewegungsschulung und Anatomie von Pferd und Reiter.
Elemente aus allen diesen Bereichen setze ich ein, um dem Reiter ein besseres Gefühl für seinen eigenen Körper und mehr Einfühlungsvermögen dem Pferd gegenüber zu vermitteln.
Insbesondere inneres und äußeres Gleichgewicht von Reiter und Pferd, die untrennbar mit den Begriffen Souveränität und Autorität (des Reiters) sowie gegenseitigem Vertrauen verbunden sind, spielen in meinem System eine große Rolle. Außerdem das, was ich die »Idee der Bewegung« nenne: eine bildhafte Vorstellung des Reiters, von der gemeinschaftlichen Bewegung des Reiter-Pferd-Paares. Der Reiter muss wissen, wo er hin will und das Pferd muss lernen, zu folgen.
Da ich es häufig mit unerfahrenen Reitern und gleichzeitig eher mangelhaft ausgebildeten Pferden zu tun habe, muss ich meist an zwei Fronten und sehr individuell arbeiten. Ich muss erstens das Pferd »anders« einstellen, damit es sich loslässt und dem Reiter ein anderes Sitzgefühl vermitteln kann. Deswegen reite ich die Pferde meiner Schüler immer selbst. Diese Umstellen der Pferde erfordert manchmal etwas kurzfristigen Druck, um eine Arbeitsgrundlage herzustellen. Gleichzeitig muss ich den Reiter ins Gleichgewicht bringen, so dass er sein Pferd nicht ungewollt wieder im Rücken und damit in der Vorwärtsbewegung blockiert. Die wenigsten Reiter sitzen wirklich so gut im Gleichgewicht, dass sie ihre Pferde nicht mehr oder minder stören.
Auch heute noch lerne ich ständig dazu und verändere immer wieder einige Dinge an meinem Unterrichtssystem, wenn die spezielle Situation das erfordert. Insbesondere die Techniken des mentalen Trainings werde ich in nächster Zeit noch weiter in meine Arbeit mit Reitern einbauen.
Welche Lehrer hattest Du und welche haben Dich besonders geprägt?
Deutlich prägende langjährige Lehrer hatte ich nicht. Vieles habe ich durch gutes Beobachten gelernt sowie durch das Reiten von vielen sehr unterschiedlichen Pferden.
Vieles habe ich aus dem Training von anderen Sportarten in den Pferdebereich übernommen. Zudem lese ich sehr viel und probiere einiges aus, was mir sinnvoll erscheint. Natürlich passt nicht alles in mein System.
Der Klassiker »Vollendete Reitkunst« von Udo Bürger ist z.B. lesenswert und zeigt, dass in den letzten 60 Jahren ein in den Grundideen richtiges System der Pferde- und Reiterausbildung aus den Fugen geraten ist.
In neuerer Zeit haben mich die Gedanken von Philippe Karl beeinflusst sowie das System von Mary Wanless.
Wie bist Du dazu gekommen, Bücher zu schreiben?
Ich bin nicht nur ein Pferdenarr sondern auch ein Büchernarr. Und ich kann Zusammenhänge gut beschreiben. Eigentlich wollte ich schon immer schreiben. Meine Arbeit als freie Grafikerin ließ sich gut mit der Pferdeausbildung und mit der Buchherstellung verbinden: Ich bin ja Autor, Fotograf, Grafiker und Layouter in einer Person und liefere dem Verlag die fertigen Druckvorlagen; bis auf Titelgestaltung, Format und Seitenzahl der Bücher bin ich frei in der Gestaltung und kann ein komplett »eigenes Produkt« abliefern – ein Privileg, das nicht viele haben.
Gibt es etwas Besonderes an Deiner Art reiten zu lehren und was unterscheidet Dich von anderen Reitlehrern?
Diese Frage habe ich weitgehend schon bei der Frage nach meinem reiterlichen Werdegang beantwortet. Ich versuche, Reiter und Pferd in ein gemeinsames Gleichgewicht zu bringen, so dass sie sich nicht gegenseitig aus der Balance bringen. Dabei setze ich Methoden aus verschiedenen Reitstilen ein. Langfristig versuche ich, den Druck sowie die Hilfenintensität und –frequenz zu reduzieren. Kurzfristig ist es jedoch dazu manchmal nötig, einem ungezogenen Pferd »Manieren« beizubringen.
Bei der Ausbildung des Reiters lege ich größten Wert auf den stabilen Sitz im Gleichgewicht, den nur dieser lässt eine präzise Hilfengebung zu und verhindert, dass der Reiter die Pferdebewegung ständig blockiert. Es ist immer zuerst der Reiter, der ins Gleichgewicht gebracht werden muss; das Pferd »folgt« in den allermeisten Fällen.
Was macht Dir besonderen Spaß an Deiner Arbeit?
Die Fortschritte bei Reiter und Pferd zu sehen, wenn sie lange genug nach meiner Methode durchgehalten haben.
Was können Deine Reitschüler tun, um Dir das Leben als Reitlehrerin zu erleichtern?
Sich mehr um ihren eigenen Körper kümmern, d.h. besseres Bewegungsgefühl entwickeln und weniger ungeduldig am Pferd »herumkorrigieren«. Sich über kleine Fortschritte freuen und nicht zuviel auf einmal wollen. Reitenlernen geht nur in kleinen Schritten.
Gibt es ein paar grundlegende Tipps, die jeder in der Arbeit mit seinem Pferd umsetzen kann?
Der Reiter sollte immer versuchen, sich in die Lage seines Pferdes zu versetzen. Insbesondere junge oder schlecht ausgebildete Pferde sind anfällig für Störungen ihres Gleichgewichtes und machen sich steif, gehen nicht vorwärts oder rennen, weil sie Angst haben, das Gleichgewicht zu verlieren.
Der Reiter sollte die Schuld bei auftretenden Problemen nicht zuerst beim Pferd suchen. Oft gilt leider der Satz: Das Problem sitzt auf dem Pferd. Die Kommunikation zwischen Reiter und Pferd ist gestört, weil der Reiter unbewusst falsche oder widersprüchliche Signale gibt. Bestes Beispiel ist das Rückwärts-Ziehen am inneren Zügel. Der Reiter will rechts abwenden, zieht am rechten Zügel nach hinten und bringt dadurch seine linke Hüfte vor und die rechte zurück: Damit sagt er dem Pferd mit seiner Sitzposition »Lauf nach links« – was das Pferd auch prompt tut und nach links aus der Wendung herausdrängelt. Der Reiter sollte sich viel häufiger klarmachen, wie das, was sein Körper bei der Hilfengebung tut, beim Pferd ankommt. Viele Reiter wissen tatsächlich nicht, was ihr eigener Körper tut und wie das was er tut, beim Pferd ankommt.
Hattest Du auch schon mal einen „hoffnungslosen Fall“?
Hoffnungslose Fälle sind die, die sagen: »Hilf mir, aber verändere nichts an meiner Reitweise« Das gibt’s schon mal. Oder die anderen, die sagen: »Ich kann das nicht«.
Mit beiden brauche ich nicht zu arbeiten. Ich brauche zumindest die Einsicht, dass etwas verändert werden muss und ein »Ich will das lernen!«
Gibt es etwas, das Du bei Reitschülern gar nicht magst?
Siehe hoffnungslose Fälle.
Mir darf jeder Löcher in den Bauch fragen, wenn er etwas nicht verstanden hat; es darf auch alles ganz langsam gehen (notfalls eine ganze Stunde im Schritt oder im Leichttraben). Wenn jedoch jemand sagt: »Das geht nicht«, obwohl ich ihm mit seinem eigenen Pferd demonstriert habe, dass es geht, dann weiß ich nicht so recht, was ich mit ihm anstellen soll.
Beschreibst Du noch kurz Dein eigenes Pferd?
Mein bester Lehrmeister. Ein gesundheitlich leider sehr komplizierter, jetzt 14-jähriger, Knabstrupper-Appaloosa-Mischling mit »viel Bewegung« und einem massiven Stoffwechselproblem, welches 2007 zu einer schweren Rehe und 2008 zur Erblindung führte.
In gesundheitlich guten Phasen das Traumpferd, ansonsten kompliziert zu reiten und bisweilen explosiv (auch jetzt noch).
Die Rehe ist komplett ausgeheilt und mit der Blindheit kommt er zurecht (auch auf der Koppel).
Das beiliegende Bild zeigt uns im April 2010
Wieder was gelernt
Das korrekte Vormustern und Vorstellen von Zuchtpferden lernten drei junge Mitglieder des Reit- und Fahrvereins auf dem Hof der Familie Marx in Homberg.
Ihre Kenntnisse anwenden konnten sie dann gleich auf der Connemara Bundesschau in Grünberg, wo sie das Siegerhengstfohlen der Schau Hazy Morten mit seiner Mutter Crystal Jacqueline vorstellten sowie die Zweitplatzierte bei den Stutfohlen, Grey Lilian mit ihrer Mutter Glaskopf Grey Lairin.
Macht's gut!
In diesem Sommer ist unsere Anja mit ihrem Johannes nach Bremen gezogen.
Anja ist langjähriges sehr engagiertes Mitglied im Reitverein und war zuletzt als Schriftführerin im Vorstand tätig. Bei allen Veranstaltungen hat sie engagiert mit angepackt, tolle Ideen eingebracht und war für jeden Spaß zu haben.
Anja, Johannes und Merlyn, wir vermissen Euch sehr und wünschen Euch in Eurer neuen Heimat alles Gute!
Zuwachs
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Unsere zweite Vorsitzende Ellen Hintze hat ihr erstes eigenes Pferd:
Den vierjährigen Haflingerwallach Scotch.
Wir wünschen Euch viel Glück und Freude miteinander!
